Die Tierquäler-Industrie – Deutschland und die Welt im Jahre 2018

„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“
Pythagoras, griechischer Mathematiker und Philosoph

„Wer Tiere quält, ist unbeseelt,
und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.“
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Schriftsteller

„Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, dass wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.“
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph

Dieses Zitate machen richtigerweise sehr deutlich, dass die Verkommenheit eines menschlichen Charakters, der zum eigenen Vorteil oder Vergnügen Tiere quält, sehr eindeutig ist. Erschreckend ist, dass sich seit vielen Jahrzehnten in Deutschland und auch auf der Welt eine ganze Tierquäler-Industrie entwickelt hat.

Damit die Menschen billig an Fleisch kommen, werden Tiere gequält und ihr Leiden billigend in Kauf genommen. Kühe werden an ihren Beinen per Kran auf und von Schiffen verladen und ohne Betäubung getötet – auch in Deutschland. Dieses Fleisch geht dann über Umwege an Unternehmen wie McDonald’s oder Ikea. Männliche Küken werden täglich millionenfach geschreddert. Hühner dürfen zur profitablen Fleischgewinnung Zeit ihres Lebens nicht mehr als zwei Euro kosten – inklusive Futter, Unterbringung und medizinischer Versorgung. Entsprechend grausam ist ihr Leben. Meerestiere, vor allem Fische, werden häufig ohne eine Form von Betäubung oder ohne einen schnellen Tod gefangen und gelagert, um langsam und qualvoll zu ersticken. Auch Schweine finden zuhauf einen grausamen Tod, bevor sie zu billigem Fleisch verarbeitet werden. Das Schächten von Tieren ist in Deutschland aus religiösen Gründen nach wie vor legal, wenn eine Ausnahmegenehmigung vorliegt.

Das sind nur einige von vielen Beispielen. Tiere leiden weltweit zu Milliarden schwerste Qualen, damit die Menschen schnell und billig an Verbrauchsgüter gelangen, seien es Fleisch, Eier, Gelatine, Leder, Pelze oder viele weitere Produkte.

Ein jeder Mensch, der solche Produkte konsumiert, die möglichst billig sein sollen, begünstigt diese Tierquäler-Industrie. Deshalb lautet mein klarer Appell, dass man, auch bei kleinem Geldbeutel, lieber beim Schlachter seines Vertrauens aus der Region kaufen sollte. Man muss nicht jeden Tag Fleisch essen. Lieber weniger und gutes Fleisch, als billiges Fleisch von gequälten Tieren. Das gilt für alle tierischen Produkte: Lieber weniger und dafür gut und ohne Tierquälerei, als viel und billig. Wobei man aufpassen sollte – auch teure Produkte können von gequälten Tieren stammen. Es gilt sich zu informieren und genau hinzuschauen.

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Autor: Timo Schöber

Familienmensch, Gläubig, Christ, Autor, Akademiker, Intellektueller, Gamer, ehemaliger e-Sportler, Personaler, Tennis- und Handballspieler, Schachfan.